Projektbereich C – Auslegung und Bewertung

Der Projektbereich C setzt sich aus den zentralen Schwerpunkten der Prozessauslegung, der Prozesserweiterung sowie der Verfahrensentwicklung zur Bewertung und Qualitätssicherung der einzelnen Fertigungsschritte entlang der gesamten Fertigungskette zusammen. Die Prozessauslegung umfasst sowohl die Modellierung der jeweiligen Werkzeuge als auch die simulationsgestützte Analyse des Fließverhaltens der eingesetzten Werkstoffpaarungen in Abhängigkeit der Fügezonengeometrien. Mithilfe der numerischen Simulation werden Gestaltungsrichtlinien und Klassifizierungssysteme für hybride Bauteile erarbeitet und darüber hinaus Materialmodelle zur Beschreibung der intermetallischen Phasen auf mikroskopischer und makroskopischer Ebene entwickelt.

Des Weiteren steht die Entwicklung von Modellen und numerischen Methoden zur Abbildung grundlegender Fragestellungen im Bereich der strukturellen Gestaltung, Gefügesimulation, Schädigungsvorhersage und Tribologie im Mittelpunkt dieses Projektbereichs. Die experimentelle Verifikation und Validierung der erstellten Modelle erfolgt in Kooperationen mit den fertigungstechnischen Teilprojekten der Projektbereiche A und B, wodurch Vorhersagen und Rückschlüsse auf definierte Problemstellungen im Fertigungsprozess möglich sind. Neben standardisierten Prüfverfahren (metallographische Untersuchungen, Zugversuche etc.) werden neue Prüfverfahren und Messmethoden zum Beispiel zur Charakterisierung der Fügezonen, der Geometrieerfassung schmiedewarmer Bauteile sowie der Dauerfestigkeit der hybriden Bauteile entwickelt.

PROJEKTBEREICHSLEITER

Prof. Dr.-Ing. Jörg Wallaschek
Institut für Dynamik und Schwingungen (IDS)
Adresse

Appelstraße 11
30167 Hannover
Prof. Dr.-Ing. Jörg Wallaschek
Institut für Dynamik und Schwingungen (IDS)
Adresse

Appelstraße 11
30167 Hannover